„Ferien für den Rasenmäher“ macht Gärten erneut zu Hotspots der Artenvielfalt
Die Aktion „Ferien für den Rasenmäher“ wurde im Jahr 2025 erstmals mit grossem Erfolg im Rahmen des grenzübergreifenden Interreg-Projekts GE_NOW organisiert. Rund 430 Teilnehmende – 82 davon aus der Region Prättigau/Davos – hatten ihre Rasenmäher stehen gelassen oder nur eingeschränkt genutzt. Zum Abschluss des Interreg-Projekts wird „Ferien für den Rasenmäher“ nun noch einmal durchgeführt, angeführt vom Vorarlberger Projektpartner Biosphärenpark Grosses Walsertal. Dies auch mit der Absicht, die Aktion langfristig zu etablieren.
Biodiversität ganz einfach fördern
In vielen Gärten regiert das kurze Grün, doch für die Artenvielfalt sind diese Flächen wenig wertvoll. Wenn das Gras wachsen darf, gesellen sich oft auch andere Pflanzen hinzu und es entstehen Rückzugsorte für Insekten und kleine Säugetiere. „Jeder nicht gemähte Quadratmeter zählt für die bunte Vielfalt“, sagen die Verantwortlichen der Aktion. Die Challenge „Ferien für den Rasenmäher“ zeigt, dass Naturschutz direkt vor der eigenen Haustür beginnt.
Egal, ob eine kleine Ecke im Garten, ein Grünstreifen vor dem Betrieb oder eine kommunale Rasenfläche: alle können mitmachen, zusammen etwas beitragen und voneinander wissen. Die Aktion ist nicht nur auf die Projektregionen beschränkt, sie soll auch weitere Kreise in Österreich, Süddeutschland, der Ostschweiz und im Kanton Graubünden ziehen.
Mitmachen ist ganz einfach: anmelden auf der Website der Regionalentwicklung VorarlbergExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet., eine -Fläche nicht mähen, bis am 31. Mai Fotos der blühenden Oase unter dem Hashtag #FerienFürDenRasenmäher auf Social Media posten. Die Community entscheidet in der ersten Juni-Hälfte mit Like-Voting über eine Siegerin oder einen Sieger, zu gewinnen gibt es eine Überraschung aus dem Biosphärenpark Grosses Walsertal.
Die Initiative bietet auch fachliche Unterstützung: Das Infoblatt „Rasenflächen ökologisch bewirtschaften“ liefert wertvolle Tipps für den Übergang vom Zierrasen zur lebendigen Wiese. Teilnehmende erhalten zudem eine Vorlage für eine Tafel, die die wild wachsende Fläche als „Naturoase“ kennzeichnen kann.
Zum Interreg-Projekt GE_NOW
Das Projekt GE_NOW setzt sich für nachhaltige Regionalentwicklung und den Erhalt der natürlichen Ressourcen ein. Mit dabei sind die benachbarten Talschaften Brandnertal, Grosses Walsertal, Klostertal-Arlberg, Montafon und Walgau in Österreich sowie die Region Prättigau/Davos in der Schweiz. Das Projekt wird im Rahmen des Interreg Alpenrhein-Bodensee-Programms von der EU kofinanziert und wird Mitte 2026 nach drei Jahren wie geplant abgeschlossen.
Weitere Informationen online bei der Regionalentwicklung VorarlbergExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet..
Zugehörige Objekte
| Name | Download | ||
|---|---|---|---|
| Medienmitteilung 2026 (PDF, 319 kB) | Download | 0 | Medienmitteilung 2026 |
| Factsheet Ferien für den Rasenmäher (PDF, 1.73 MB) | Download | 1 | Factsheet Ferien für den Rasenmäher |
| Schild Ferien für den Rasenmäher als pdf (JPG, 4.29 MB) | Download | 2 | Schild Ferien für den Rasenmäher als pdf |
| BAFU Broschüre "Der Klima-Garten" (PDF, 6.99 MB) | Download | 3 | BAFU Broschüre "Der Klima-Garten" |