Willkommen auf der Website der Gemeinde Region Prättigau/Davos



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen

Schwierige Suche nach neuen Campingplätzen in der Region Prättigau/Davos

Ja zu einem Campingplatz im Gebiet Lengland in Klosters, Verzicht auf einen Campingplatz in Pany: die Präsidentenkonferenz Prättigau/Davos hat am Donnerstag, 25. November, in Klosters mit der Genehmigung eines regionalen Richtplans diese Grundsatzentscheide gefällt. Ausserdem wurden die Mitglieder des neu geschaffenen Forums Prättigau/Davos gewählt, mit dem die Regionalentwicklung besser abgestützt und geführt werden soll.

Für Campinggäste hat Region Prättigau/Davos heute sehr wenig zu bieten: ein mit Dauercampern belegter Platz in Grüsch (35 Standplätze) und die Anlage "Rinerlodge" in Davos Glaris (80 Standplätze) bilden im Prinzip das ganze Angebot. Auch wenn in den letzten Monaten einige weitere, meist provisorische Standplätze für Mobilhomes aus dem Boden gestampft worden sind, liegt die Tourismusregion Prättigau/Davos etwa verglichen mit dem Oberengadin beim Camping weit im Hintertreffen. Dies in einem Gästesegment, das sich in den letzten Jahren stark entwickelt hat. Zusammen mit den Gemeinden machte sich die Regionalentwicklung deshalb auf die Suche nach neuen Campingplätzen. Die Erarbeitung des regionalen Richtplans erwies sich aufgrund notwendiger Abklärungen für einzelne Standorte als komplexes und langwieriges Unterfangen.

Zu stark kritisierter Standort in Pany

Von den Gemeinden wurden Campingplätze im Gebiet Lengland in Klosters, oberhalb des Schwimmbads in Pany sowie eine Erweiterung des Campingplatzes in Davos vorgeschlagen. Neu festgesetzt werden konnte jetzt im Richtplan der Standort in Klosters (mit ca. 40 Standplätzen). In Pany hat der Gemeindevorstand Luzein nach zahlreichen Einsprachen in der öffentlichen Mitwirkungsauflage den Standort beim Schwimmbad wieder aus dem Rennen genommen; einen Alternativstandort gibt es nicht. Und rund um den Standort in Davos gibt es zu viele Fragezeichen, weshalb hier lediglich ein sogenanntes Zwischenergebnis festgehalten werden kann (weitere Abklärungen notwendig). Die Gemeinde wird sich allenfalls auch auf die Suche nach einem neuen Standort machen.

Die Präsidentenkonferenz hat den regionalen Richtplan Campingplätze nun zuhanden des Beschlusses der Bündner Regierung genehmigt. Die Umsetzung in Klosters liegt in der Verantwortung der Gemeinde; dafür muss auch die Ortsplanung entsprechend angepasst werden.

Mitglieder des Forums bestimmt

Das ursprünglich mit einer Grösse von rund 30 Mitgliedern geplante neue Forum Prättigau/Davos wird nach den zahlreichen und positiven Rückmeldungen deutlich grösser besetzt. Die Präsidentenkonferenz hat 56 Mitglieder aus allen Gemeinden der Region gewählt, die sich im Forum mit der Entwicklung der Region beschäftigen sollen. Neben Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen, Organisationen und Branchen engagieren sich 21 Personen mit ganz verschiedenen Hintergründen, die sich auf die öffentliche Ausschreibung gemeldet haben. Die Namen der Forumsmitglieder werden nach persönlicher Benachrichtigung in den nächsten Tagen veröffentlicht.

Für das Präsidium des Forums konnte trotz zahlreicher Gespräche in den letzten Monaten noch keine Lösung gefunden werden. Das Forum wird nun im 1. Quartal 2022 mit einer Interimslösung lanciert, parallel wird die Suche für die definitive Besetzung des Präsidiums fortgesetzt.

Preissenkung beim "Prättigauer Sack"

Die Präsidentenkonferenz hat ausserdem die Budgets 2022 aller Abteilungen der Region einstimmig genehmigt. Fast alle Kennzahlen bewegen sich im Rahmen der Vorjahre. Bei der Abfallbewirtschaftung Prättigau können per 1. 1. 2022 die Gebindegebühren um rund 10 Prozent reduziert werden, entsprechend sinkt zum Beispiel der Preis für einen Prättigauer Gebühren-Kehrichtsack 35 l von Fr. 1.80 auf Fr. 1.60.

Auf Wunsch der Präsidentenkonferenz informierten die Repower-Verantwortlichen Roland Leuenberger (CEO) und Gian Paolo Lardi (Leiter Produktion) zudem über den Stand beim Grossprojekt Wasserkraftwerk Chlus. Die für den Bau des 400-Millionen-Projekts notwendige Konzessionsgenehmigung liegt auch sechs Jahre nach Einreichung des Gesuchs noch nicht vor. Für CEO Roland Leuenberger ist aber klar, dass die Bedingungen für die Realisation des Projekts noch nie so gut wie heute waren.


Dokument Medienmitteilung Präsidentenkonferenz.pdf (pdf, 392.3 kB)


Datum der Neuigkeit 26. Nov. 2021

Allgemeiner Kontakt

  • Region Prättigau/Davos
  • Rathausgasse 2
  • 7250 Klosters
  • Tel. 081 414 32 30